JFV Wiedau Bothel U13 I vs. JFV AOH

Mit Spannung wurde der heutige Spieltag erwartet. Nachdem es in der Hallensaison relativ gut gegen AOH gelaufen ist, wo es bei vier Aufeinandertreffen nur die eine Niederlage im HKM-Finale gab. Für die Spiele auf dem 9er-Feld wurde AOH aber als klarer Favorit ausgemacht. Für diesen Spieltag hatten wir besonders schönes Wetter nach Bothel bestellt, sodass die Bedingungen wieder optimal waren.

Sofort nach dem Anpfiff konnte man erahnen, dass dies ein besonders intensives Spiel werden würde. Anders als die letzten Gegener, kam AOH sofort offensiv und spielerisch auf sehr hohem Niveau. Was schon aus der Halle bekannt war, ist das lautstarke gestikulieren der beiden AOH Betreuer, was auch den Schiedsrichter sichtlich nervte. Dieser ermahnte die beiden schon in den ersten Minuten. Deren Mannschaft war dadurch aber wenig beeindruckt und konnte sich früh gegen die Wiedau-Abwehr durchsetzen und einen sehenswerten und für unseren Keeper unhaltbaren Treffer landen. Anders als bei vorherigen Spielen, war das für unser Team aber ein Weckruf. Wiedau fand nun durch Kampf ins Spiel und machte den Kickern aus dem Nordkreis das Leben schwer. Mitte der ersten Halbzeit gab es eine häßliche Szene, als unser linker Verteidiger durch einen mit offener Sohle reingrätschenden Gegenspieler verletzt wurde. Es war zum Glück nur eine Schürfwunde, der deformierte Knöchelprotektor verhinderte Schlimmeres. Der Schiedsrichter zeigte die verdiente gelbe Karte. Zur Halbzeit blieb es beim 0:1.

 

In der Halbzeitpause ging das Team von A.O.H. den weiten Weg zurück in die Kabine. Dort gab es scheinbar viel zu erzählen, da unser Team bis zum Anstoß schon 5 Minuten auf dem Feld wartete.

In der zweiten Hälfte konnte Wiedau ebenso gut mithalten. Es wurde erkannt, dass ein Abwehrspieler von A.O.H. das Fußballspiel wiederholt um Elemente einer anderen Sportart ergänzte, im TuS Bothel auch als Jiu-Jitsu bekannt. So kam es, neben einer zweiten gelben Karte für A.O.H., auch zu einem Freistoß für Wiedau, in etwa 18m Torentfernung. Dieser konnte direkt zum Ausgleich verwandelt werden. Eine Schrecksekunde gab es kurz vor Schluß, als ein A.O.H.-Spieler einen Meter vorm Wiedau-Tor zum Abschluss kam, den Ball aber über die Latte zirkelte. So stand es nach den 3 Minuten Nachspielzeit 1:1 – etwas glücklich, aber durchaus verdient. Eine sehenswerte und durchaus faire Partie mit dem beeindruckend aufspielenden Gast aus dem Nordkreis.

Ein dickes Lob auch für den Schiedsrichter, der das Spiel freundlich aber konsequent geleitet und den Spielern beider Teams bei Verfehlungen die Regeln nochmal erklärt hat.

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